Berichte der Themenabende

Themenabend am 08.06.2017 - „ Agil &Co.- Wie moderne Softwareentwicklung mit Unsicherheit und schlechter Planbarkeit umgeht“

Was ist „Scrum“? – Ursprünglich bedeutet Scrum im sportlichen Sinne angeordnetes
Gedränge beim Rugby. Hat das was mit Controlling zu tun? Das wollten am 8. Juni die
Teilnehmer des Themenabends erfahren. Der Diskussion stellte sich der Referent
Julian Dasgupta, der bei den Airborn Studios für das Projektmanagement und
Organisationsentwicklung verantwortlich ist. Die Airborn Studios sind ein Berliner
Unternehmen mit Schwerpunkt auf der Entwicklung und Produktion von 2D- und 3D
Grafiken mit einem Netzwerk internationaler Künstler. Als Einstieg in das Thema gab es
einen historischen Rückblick auf die Anfänge der Entwicklung von Software mit Zuse
und Turing und nachfolgend einen Überblick über das traditionell verwendete
Wasserfallmodell, das in seiner Linearität sehr anschaulich vorgestellt wurde. Viele
Teilnehmer haben mit diesem Werkzeug gearbeitet und fanden ihre eigene
Erfahrungen wieder. Vor dem Hintergrund eines sehr dynamischen Marktumfelds und
erforderlicher Innovationskraft stellte sich in den 90er die Frage, wie die Entwicklung
von Software, Produkten und Projekten diesem gerecht werden kann. Welche
Alternativen gibt es zu einem linearen Prozess, wie kann eine Entwicklung
vorangetrieben werden, deren Ergebnis noch offen ist? Im Rugby wird der Ball immer
wieder neu eingeworfen und das Team muss für den Sieg immer wieder neu
zusammenarbeiten – auf diesem Vorgehen basiert Scrum als Framework mit Rollen,
Regeln und Strukturen für die Entwicklung eines Produktes und der Prozesse. Die
Beteiligten sind das Team, der Product-Owner, der Scrum-Master und Stakeholder. Die
Aufgaben der Handelnden und der Kommunikationsfluss wurde uns, mit vielen
Beispielen untermauert, vorgestellt. Der Entwicklungsprozess wird bestimmt durch ein
Backlog als Sammlung von User Stories, die kurze, prägnante Anforderungen sind -
diese werden bewertet und sind einer ständigen Veränderung unterworfen. Der iterative
Prozess ist durch Sprints gekennzeichnet, in der Regel mit einer Dauer von1- 4
Wochen, in denen die User Stories in Tasks runtergebrochen und abgearbeitet werden.
Der Abschluss eines Sprints ist immer mit einem Review verbunden, einer
retrospektiven Begutachtung der Arbeit und einem Update des Backlogs. Die
Teilnehmer wollten u.a. wissen, was den Scrum- Master vom Projektmanager
unterscheidet. Der Projekt-Manager muss Budget und Termine im Blick haben, der
Scrum-Master ist verantwortlich für die Zusammenarbeit im Team und die Prozesse –
dies wurde bildlich verdeutlich durch einen Schäferhund mit einer friedlich grasenden
Schafherde. Ein Abstecher ins Walisische war sehr unterhaltsam und informativ,
Cynefin kommt aus der Sprache der Waliser, bedeutet Lebensraum und steht für ein
Modell zur Schätzung des Aufwandes und ist damit ein zentrales Kommunikationsmittel.
Der Referent stellte die 4 Quadranten vor, die die Teilnehmer natürlich an die SWOTAnalyse
erinnerten, diese bedeuten aber eine Klassifizierung aufgrund eigener
Erfahrungen in Simple, Complicated, Complex, Chaotic.
Julian Dasgupta stellte die Zusammenhänge aufgrund seiner langjährigen Erfahrung
sehr anschaulich dar. Es wurde intensiv diskutiert und auch die Frage in den Raum
geworfen –Ist Scrum „alter Wein in neuen Schläuchen“? Wesentliche Abgrenzung von
anderen Methoden sind das iterative Vorgehen und die kontinuierliche Anpassung des
Ergebnisses. Sicher ist Scrum keine magische Allzweckwaffe, aber eine praktikable
Methode für bestimmte Anwendungsfälle im Management von Projekten, mit denen
jeder Controller in seinem Arbeitsumfeld zu tun hat.
Nach mehr als 2,5 Stunden war es schwierig, die angeregte Diskussion zu beenden
und beim Italiener um die Ecke konnte diese dann noch bei Pizza und Pasta fortgesetzt
werden.

Themenabend am 21.11.2016 – Wir experimentieren und machen unsere eigene CryptoParty

Wohin? Was ist das und was macht man da eigentlich?
Eine CryptoParty ist ein offenes Treffen von Personen, die sich für den Schutz der
Privatsphäre in der digitalen Welt interessieren. CryptoPartys gibt es weltweit, ganz
besonders viele aber in Berlin. Organisiert und durchgeführt werden diese Treffen
von Freiwilligen, denen das Teilen Ihres Wissens zu diesen Themen am Herzen liegt.
Sie befassen sich mit Themen wie
• Wo und wie hinterlasse ich Spuren im Netz und wie kann ich dies verhindern?
• Wie surfe ich sicher und unbeobachtet?
• Was ist ein gutes Passwort und wie bewahre ich es sicher auf?
• Wie kann ich Datenträger verschlüsseln?
Also lassen wir uns darauf ein und gewinnen einen ersten Eindruck - machen wir
unsere eigene Party – bei uns genannt Themenabend.
Wir trafen uns in Prenzlauer Berg in der „Werkstatt“ – einer Remise, die von den
Machern der CryptoParty regelmäßig genutzt werden darf. Sie wird unentgeltlich von
ThoughtWorks (www.thoughtworks.com) zur Verfügung gestellt.
Der Organisator der CryptoPartys in der Werkstatt gab uns eine kurze Einführung ins
Thema und stieß damit eine rege Diskussion über Fragen wie „Wozu brauchen wir
mehr Schutz der Privatsphäre?“ oder „Wie sicher ist freie Software?“ und andere
Fragen, an. Das hätte ´ne Weile so weitergehen können, wir wollten ja aber konkrete
Lösungen sehen/erarbeiten. Deshalb trennten wir uns in 2 Gruppen, beendeten die
Diskussion für den Moment und arbeiteten los:
Eine der beiden Gruppen hat sich mit dem Thema „Wie surfe ich sicher und
unbeobachtet?“ beschäftigt.
Im ersten Schritt wurde gemeinsam mit der Gruppe visualisiert, wie Internet und die
Suche im Internet funktioniert. Es ging primär darum, welche Geräte dafür notwendig
sind (z.B. Router, Server, etc.) und welche Akteure (z.B. Internetprovider) daran
beteiligt sind. Im Rahmen dieser Erarbeitung zeigte das CryptoParty-Team die
Stellen, die ein Risiko darstellen (z.B. ein Risiko, beim Surfen getrackt zu werden). Im
nächsten Schritt ging es darum, wie man einige von diesen Stellen schützen kann.
Sie erklärten, dass bei einer Suchanfrage oder beim einfachen Surfen auf einer
Website, diese Website unsere Daten von uns unbemerkt (im Hintergrund) an
weitere Websiten verschickt (bzw. verschicken kann). Dies wurde am Beispiel der
Online-News-Portale gezeigt. Dies kann man sich auf der Website
www.trackography.org anzeigen lassen. Das Ergebnis war beeindruckend und
erschreckend.
Es wurde kurz die Website https://panopticlick.eff.org gezeigt. Diese analysiert, wie
gut der verwendete Internet-Browser vorm Tracking geschützt ist.
Für die Details zum Thema „Digital Traces“ wurde die Website www.myshadow.org
empfohlen.
Darüber hinaus kann man einen Internet-Browser mit diversen Add-Ons und Plug-Ins
ausstatten, z.B. Plug-In „https:everywhere“. Dieses Plug-In sorgt dafür, dass
möglichst viele Websiten verschlüsselt geöffnet werden (analog zu den Bank-
Websiten).
Zum Schluss ging es um den digitalen Fingerabdruck (digital fingerprint), den wir
beim Surfen hinterlassen - Daten wie z.B. Operating System (Betriebssystem),
verwendeter Browser, Sprache, Zeitzone, Schriftarten, Bildschirmauflösung, etc.
werden sichtbar. Jeder Browser hat einen individuellen „Fingerabdruck“, der
unverwechselbar ist. Wenn man vermeiden möchte, dass diese Daten sichtbar
werden, wurde von den Gastgebern der TOR-Browser empfohlen
(www.torproject.org).
Die zweite Gruppe befasste sich mit dem Thema „Wie schütze ich meine
Datenträger“, aber in der lebhaften Diskussion kamen wir auch auf weitere
Sicherheitsthemen wie sichere Nachrichtenübermittlung, Erstellung und
Aufbewahrung sicherer Passwörter zu sprechen.
Verschlüsselungssoftware zum Schutz von Datenträgern gibt es viel auf dem Markt.
Nach Einschätzung des engagierten CryptoParty-Teams sollte man eher zu Open
Source-Software oder Freeware greifen, da hier in der Regel sichergestellt ist, dass
es ein weltweites Interesse gibt, neue Versionen zeitnah auf Sicherheit zu prüfen.
Andere Programmhersteller veröffentlichen keine Quellcodes, daher liegt es dann an
jedem selbst dem entsprechenden Hersteller zu vertrauen, dass dieser ein sicheres
Produkt auf die Beine gestellt hat und / oder dieser Nachrichtendiensten / oder
anderen Interessenten keinen Zugang zum Quellcode gewährt oder die Daten
verkauft.
Eine weit verbreitete kostenlose Verschlüsselungssoftware ist VeraCrypt
(https://veracrypt.codeplex.com/). Das Programm ist in der Lage Ordner, Partitionen,
komplette Festplatten oder auch USB-Sticks zu verschlüsseln. Sofern man Daten in
der Cloud ablegt, soll auch dort eine Verschlüsselung möglich sein. Hat man sich
einmal mit der Funktionsweise der Software vertraut gemacht, ist sie gut zu
handhaben.
Um den Zugang zu seinen Daten vor Fremden zu schützen, wählen viele immer noch
entweder zu einfache Passwörter oder auch nur ein einziges für alle Anwendungen.
Wer es bislang zu umständlich fand sich für jede Anwendung ein eigenes Passwort
merken zu müssen, kann die kostenlose Software Keepass (http://keepass.info/)
ausprobieren. Dort werden alle Passwörter in einer Datenbank gespeichert und mit
einer auch von Banken eingesetzten Verschlüsselungstechnik gesichert. Als Zugang
benötigt man nur noch ein Masterpasswort. Unter anderem für die wenig Kreativen
eignet sich hier Diceware (http://world.std.com/~reinhold/diceware.html ). Über ein
Würfelverfahren (richtig gehört!) kann man aus bestehenden Listen (deutsche
Version: http://world.std.com/%7Ereinhold/diceware_german.txt ) ein Passwort
generieren, welches bei entsprechender Anzahl von Wörtern (Empfehlung:
mindestens 7-8) so gut wie nicht mehr geknackt werden kann. Das macht nebenbei
auch noch Spaß. Wer jetzt keinen Würfel zur Hand hat, hier ein kleiner Onlineservice
(http://wuerfel.miniwebapps.de/).
Für die Verschlüsselung von eMails wurde PEP Pretty Easy Privacy
(https://prettyeasyprivacy.com/) angesprochen. Es gibt bereits für viele eMail-
Programme, wie zum Beispiel Outlook, entsprechende Versionen.
Obwohl die CryptoParty ziemlich lange ging, wurde uns klar, dass wir nur die Spitze
des Eisbergs gesehen haben, obwohl wir den uns selbst gesetzten Zeitraum bei
weitem gesprengt haben. Es gibt wesentlich mehr Tools, mit denen man sich und
seine Daten im Internet schützen kann. Wir hatten viel Spaß bei der Erörterung der
verschiedenen Themen.
Wer sich mit diesem Thema weiter beschäftigen möchte, kann einfach beim
nächsten öffentlichen CryptoParty-Termin vorbei schauen. Man braucht dafür keine
speziellen IT-Kenntnisse. Alle Themen werden verständlich erklärt und man
bekommt sehr viel Hilfe von den Organisatoren und engagierten Freiwilligen vor Ort.
Die Termine sind unter https://www.CryptoParty.in/berlin zu finden. Mit 2 - 3
Besuchen einer Cryptoparty hat man sich in der Regel bereits gute Grundkenntnisse
für den besseren Schutz seiner Privatsphäre angeeignet.
Abgeschlossen wurde unsere 1. CryptoParty mit einem köstlichen Abendessen im
empfehlenswerten Indischen Restaurant „KHUSI“ in der Kollwitzstraße. Dort setzten
wir unseren Erfahrungsaustausch – auch über das Engagement des Teams der
„Werkstatt“ fort. Wir möchten uns hiermit ganz herzlich für den sehr interessanten,
informativen und lehrreichen Abend bei den Beteiligten des Teams der CryptoParty
bedanken.
P.S. Zum Abschluss sammelten wir für die Unterstützung dieser ehrenamtlichen
Arbeit und verabschiedeten uns mit einer kleinen Spende. Das CryptoParty-Team
wird dafür u.a. neue Flyer, Sticker,.... drucken lassen, um weiter Überzeugungsarbeit
für mehr Privatsphäre auch im digitalen Leben zu betreiben.

 

 

 

 

 

 

Themenabend „SAP 4 HANA – was steckt Neues dahinter“

Am 28.09.2016 trafen sich 15 Teilnehmer des AK Berlin-Brandenburg im KongressCenter des Unternehmens Dussmann in Erwartung einer „erhellenden“ Präsentation und Diskussion zum Thema „SAP 4 HANA – was steckt Neues dahinter“. Wir wollten Antworten auf Fragen wie

  • Weshalb gestattet die neue Datenbank-Technologie so viel schnellere Antwortzeiten als auf Basis R/3?
  • Wie sieht die neue SAP-Architektur aus?
  • Welche neue Chancen für Controlling-Abbildungen / .... ergeben sich daraus?

erhalten.

Diesen Blick hinter die Kulissen des neuen SAP-Systems gestattete uns die Valsight GmbH - der Geschäftsführer Herr Khai Tran und als VP Delivery & Integration Herr Martin Faust.

Zu Beginn stellt der GF Herr Tran das Unternehmen Valsight GmbH kurz vor. Die Valsight GmbH ist ein junges Berliner StartUp – eine Ausgründung des Hasso-Plattner-Instituts Potsdam, welches sich mit der Entwicklung von Softwarelösungen zur treiberbasierten Unternehmenssteuerung befasst (siehe auch Valsigth_AK-Bbg.pdf). Im DreamCar-Bericht „Business Analytics“ des ICV stellt das Unternehmen die Wirkungsweise der entwickelten Software am Beispiel ausführlicher vor.

Dann startet Herr Faust mit der Präsentation zu SAP 4 HANA. Er vermittelte uns eine Vorstellung von der Komplexität und der Größe der heute verwendeten SAP R/3 Systeme. Das System der größten SAP-Anwender umfasst ca. 80.000 Tabellen mit ca. 900.000 Spalten und einem Datenvolumen von mehr als 100 TeraByte. Die Hardware konnte – trotz einer rasanten Entwicklung – nicht in gleichem Maße mit dem Wachstum der Komplexität und den anfallenden Datenmengen mithalten. Insbesondere die unterschiedliche Verarbeitungsgeschwindigkeit der Daten in den Prozessoren und der Lese- / Schreibprozesse in den Speicher führten zunehmend zu sinkender Auslastung der Prozessoren. In Anbetracht der mit BigData bzw. Industrie 4.0 erwarteten Explosion der Datenmengen stellt der langsame Lese- / Schreibprozess damit den „Flaschenhals“ in der Datenverarbeitung dar. Die Prozessoren könnten deutlich mehr Daten verarbeiten, könnten sie schneller zur Verfügung gestellt werden und gespeichert werden.

Als Lösungsansatz für dieses Problem wählte SAP eine effektivere Struktur des Datenbanksystems. Die Datenablage wurde umgestellt von einer record-basierten Speicherung auf eine Speicherstruktur, die weniger Lese- /Schreibprozesse erfordert und damit deutlich schneller ist. Diese spalten-basierte Struktur „versteckt“ sich hinter dem neuen HANA-Datenbanksystem.

Herr Faust stellte die eher IT-technischen Prozesse an Beispielen für uns sehr gut nachvollziehbar dar. Und darüber hinaus fand – wie immer – eine rege Diskussion / Frage-Antwort-Runde statt.

Inzwischen geht SAP einen weiteren Schritt zur Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit, indem die Struktur der Datenbank-Tabellen optimiert und reduziert wird. Durch die Reduzierung redundanter Daten kann eine weitere wesentliche Verringerung der Datenmenge und damit auch eine Verkürzung der Antwortzeiten erreicht werden. Viele der wichtigen Daten werden während des Betriebs im Hauptspeicher gehalten. Dieser Entwicklungsschritt verbirgt sich hinter der Bezeichnung sERP on HANA.

Die gute Nachricht für uns als SAP-Anwender - an der Benutzeroberfläche ändert sich nichts. Für Alle, die etwas „tiefer“ ins SAP gehen die guten Nachrichten weiter - die Namen der Datentabellen sind unverändert geblieben, der Inhalt ist allerdings durch die Komprimierung konzentrierter geworden ( z.Bsp. die Daten aus der Tabelle mit Kostenstelleninformationen sind nun nicht mehr separat abgebildet, sondern in der FiBu-Tabelle enthalten; das Gleiche ist im Bereich Logistik zu finden; .... ) .

Nach der 2-stündigen Präsentation und umfangreichen Frage- bzw. Diskussionsteilen fühlten wir uns mehr als „informationsgeladen“. Wir mussten dringend die „Reserven“ regenerieren und sind deshalb fast vollständig ins „Valmontone“ – einen Italiener in der Friedrichstraße – eingekehrt. Nach einer Stärkung klang der sehr interessante, anspruchsvolle Abend mit Netzwerken aus.

Der Dank gilt zum Einen dem Unternehmen Dussmann, dessen Gastfreundschaft wir zum wiederholten Male genießen konnten und zum Anderen der Valsight GmbH für eine faktenreiche und die Zusammenhänge sehr gut erklärende Präsentation zum Thema.

P.S.  Die Valsight GmbH reicht außerdem für Interessierte zur Vertiefung des fachlichen Hintergrunds den folgenden Link nach: http://www.vldb.org/pvldb/vol7/p1722-plattner.pdf  .

Themenabend „Die Imagekampagne der BVG – Ein Blick hinter die Kulissen“

Der 11. Mai  war ein sommerlicher, heißer Tag und dementsprechend twitterte die BVG „Heute sind wir deutlich zu träge für einfallsreiche Twitter-Texte. Daher: „Stark! Endlich Sommer.“– das hielt aber viele Controller nicht davon ab, sich zum Themenabend zu treffen. Der Referent des Abends Michael Beer, Leiter Strategie und Marktforschung bei der BVG, stellte uns die Imagekampagne mit viel Freude vor. Die meisten Teilnehmer sind täglich mit Bus und Bahn durch die Stadt  unterwegs und so war es sehr interessant beim Überblick über das Unternehmen Fakten zu erfahren. Beim größten deutschen Nahverkehrsanbieter sorgen ca. 14.Tsd Mitarbeiter fast rund um die Uhr mit ca. 1.300 Fahrzeugen dafür, dass jeder an sein Ziel kommt. Wir erfuhren, dass die Abkürzung UBF nicht die U-Bahn-Freunde sind, sondern die „Unternehmensbeförderungsfälle“ als Ausweis im  Reporting für die Transportleistung.

Zum Einstieg erläuterte uns  Michael Beer, wie die Kampagne entstand. Die BVG hatte ein biederes Image, die Beziehung zu den Kunden war wie bei einem alten Ehepaar etwas verstaubt. Andere öffentliche Unternehmen in Berlin hatten gezeigt, wie man mit coolen Sprüchen Müll aufpolieren kann – dies sollte aber keinesfalls kopiert werden,  mit viel Ehrgeiz wurden Ideen entwickelt, um die Beziehung zu den Kunden aufzufrischen und eine  emotionale Beziehung zu schaffen.  Die Teilnehmer interessierte vor allem, wie in der Entwicklungsphase  der Kampagne die internen Abstimmungsprozesse abliefen. Nicht alle BVG-Mitarbeiter konnten sich mit den Inhalten identifizieren, durch den Rückhalt des Vorstandes konnten die kreativen Ideen umgesetzt werden. Die Kampagne wurde sowohl offline mit Plakaten und vor allem online in den sozialen Medien im Januar 2015 gestartet und Michael Beer berichtete aus seiner Perspektive über den Shitstorm, der erwartet wurde und dann auch schnell mit ziemlicher Wucht eintrat. Die BVG machte keinen Rückzieher, hielt  weiter an der Umsetzung fest. Ein Ziel war erreicht – mediale Aufmerksamkeit, sogar über Berlin hinaus. Amüsiert verfolgten die Controller die Motive der Kampagne und vor allem das Video mit Kazim Akboga „Is mir egal“. Was aber auf die Verantwortlichen bei der BVG keinesfalls  zutrifft – die Weiterentwicklung der Kampagne wird durch Pretests, Kundenbefragungen, kontinuierliches Evaluieren begleitet. Wir erhielten einen Einblick, wie die täglichen Einträge bei Twitter & Co entstehen. Die Fragen der Teilnehmer zur internen Struktur des Controllings bei der BVG wurden unterstützend von 2 teilnehmenden Kollegen aus dem Controlling beantwortet.

Inwieweit eine  Imagesteigerung quantitativ bewertet werden kann, wurde von allen angeregt diskutiert. Die BVG präsentierte keine fertige Lösung, sondern untersucht verschiedene Methoden auch mit Unterstützung von Hochschulen. Mit Stolz erwähnte Michael Beer Auszeichnungen für die Kampagne in der Werbebranche (u.a.  Branchenverband Art Directors Club für Deutschland, Deutscher Preis für Onlinekommunikation). Die Plakate und die mediale Präsenz konnten dazu beitragen, der BVG in der Stadt ein neues Image zu geben und die Zahl der Abonnenten stieg an. Man merkt Michael Beer an, wie engagiert er für die BVG arbeitet und es war ein gelungener und auch sehr unterhaltsamer Vortrag. Der Abend wurde mit angeregten Gesprächen beim Italiener um die Ecke beendet und dann fuhren viele mit der BVG nach Hause – Weil wir dich lieben!

 

SOMMERSTAMMTISCH

Schwitzen beim AK Berlin-Brandenburg

35 Grad haben am 03. Juli 2015 Mitglieder des ICV-Arbeitskreises Berlin-Brandenburg nicht davon abhalten können, vor dem sommerlichen Biergarten noch eine Führung durch das Berliner Strandbad Wannsee mitzumachen.

Empfangen wurden wir von Annette Siering, ehemaliges Leitungsteam-Mitglied im AK-Berlin-Brandenburg und Vorständin der Berliner Bäder Betriebe. Matthias Oloew, Unternehmenssprecher der BBB führte uns für eine Stunde durch das Strandbad, welches bereits 1907 seinen Betrieb aufnahm und als das größte öffentliche Freibad Europas gilt.

Das Bad steht nach umfangreichen Renovierungen unter Denkmalschutz und wird von bis zu 20.000 Besuchern genutzt – am 03.Juli war es wirklich voll!

Wie gern wären wir in die kühlen Fluten des Wannsees gesprungen, aber ein schattiger Tisch in den neuen Wannseeterrassen wartete auf uns. Dort blickten wir bei kühlem Bier auf die herrliche Havel-Landschaft und schwatzten über aktuelle Controllerprobleme. Es wurde ein langer Abend, die Sonne war schon untergegangen, als die letzten den schönen Ort verliessen…

Wannseeterrassen wartete auf uns. Dort blickten wir bei kühlem Bier auf die herrliche Havel-Landschaft und schwatzten über aktuelle Controllerprobleme. Es wurde ein langer Abend, die Sonne war schon untergegangen, als die letzten den schönen Ort verliessen…

„Wie können SmartPhones und Tablets intelligent im Controlling genutzt werden“

Beim Themenabend des ICV-Arbeitskreises Berlin-Brandenburg am 01.06.2015 fanden sich mehr als 20 Teilnehmer in der Microsoft Digital Eatery (Unter den Linden Ecke Friedrichstrasse, Berlin), um Neues über SmartPhone- und Tablet-Nutzung im Controlling zu hören.

Zusammen mit Berndt Schiller von Microsoft berichtete Thorsten Jekel über neue Technologien und Geräte, empfahl den anwesenden Controllern Software-Anwendungen und Apps. Beide stellten neue Geräte und Software-Anwendungen vor.

Thorsten Jekel umriss die Vorgehensweise für dementsprechende IT-Projekte:

1. Welche Ziele sollen mit dem Einsatz von SmartPhones / Tablets verfolgt werden ?

2. Welche Endgeräte-Systeme sollen sinnvollerweise dafür eingesetzt werden ?
Hierbei sind wichtige Faktoren:

a) sind es plattformübergreifende Lösungen ?

b) wie erfolgt die Anbindung an zentrale Systeme (SAP o.ä.) ?

c) passen diese zur Systemumgebung ?

d) werden die Sicherheitsanforderungen berücksichtigt ?

Systemauswahl*            iOS      Android  Windows   Blackberry

Office-Anwendungen     1             1             1             3
Bedienung                       1             4             1**          2      
Software-Angebot          2             3             1             4
App-Angebot                   1             1             3             5
Integration                       1             4             1**          3

Zu empfehlende Systeme      iPAD        Samsung  Surface     Classic

* Schulnoten 1 (sehr gut) - 5

* unter Windows 10

3. Welche Software-Lösungen können genutzt werden ?

Auch hier wagte sich Jekel an eine Aussage, wobei natürlich entsprechend dem Einsatz-Ziel darüber diskutiert werden muss:

a) Microsoft One Note

b) Microsoft Surface Hub

c) Roambi

d) Qlik

e) MicroStrategy

„Innovatives Reporting und `Berichtswetter` mit DeltaMaster“

Am 23.02.2015 veranstaltete der Arbeitskreis Berlin-Brandenburg des ICV einen Themenabend bei der BBT – Treuhandstelle des Verbandes Berliner und Brandenburgischer Wohnungsunternehmer GmbH. Im Focus des Abends standen „Innovatives Reporting und ‚Berichtswetter“ mit Delta Master.

Schon im Empfangsbereich wurden uns die Möglichkeiten der Nutzung von Großmonitoren mit einer individuellen Begrüßung unseres Arbeitskreises sehr sympathisch vorgeführt. Der Referent, Henri Lüdeke, Geschäftsführer der BBT Gruppe, begann seine Ausführungen mit einer kurzen Vorstellung der BBT Gruppe, die vor allem Praxislösungen für die Immobilienwirtschaft bereitstellt. Dann ging es ohne große Vorrede zu den Prinzipien in Delta Master, dem führenden OLAP-Front-end der F.a Bissantz & Company, Nürnberg. Diese Prinzipien wurden u.a. aufbauend auf aktuellen Erkenntnissen der Hirnforschung (mit Prof. Roth) entwickelt. Er hat entschlüsselt, wie Information bereitgestellt werden muss, damit sie etwas bewirkt. Bissantz macht diese Erkenntnisse aus der Hirnforschung für das Controlling und die Unter­nehmensführung nutz­bar. Die Thesen über Layout-, Farb-, Struktur- und Warnkonzepte wurden mit den  Wahrnehmungs­gesetzen abgeglichen, die für Gehirn, Auge und Ohr gelten. Im DeltaMaster ist dieses Wissen integriert und wurde sehr plastisch anhand  von vielen Beispielen dargestellt.

Wie nutze ich den Platz auf einem Blatt, auf dem Monitor? Zur Verdichtung von Daten bieten sich Sparklines an. Es empfiehlt sich, in der Zeitreihe mindestens 13 Monate darzustellen. Der Verzicht auf fette Rahmen, Farbhinterlegungen,  die Arbeit mit weißem Raum und Abständen helfen bei der Verschlankung von Grafiken. Ein leichtes Gemurmel im Teilnehmerkreis entstand, als Herr Lüdeke eine Abkehr vom sehr üblichen Farbkonzept der Ampelfarben propagierte. Nicht rot und grün, sondern rot  (= betriebswirtschaftlich schlecht) und blau (= betriebswirtschaftlich gut) sind die am besten geeigneten Farben, um der sehr verbreiteten Rot-Grün-Schwäche entgegenzuwirken. Asymmetrie tut weh im Gehirn und erzeugt Unruhe. Steigerungen erfolgen nach dem Prinzip „ je schiefer – je schlimmer“. Bilder erzeugen Emotionen beim Betrachter und können Botschaften übermitteln. Diese und weitere Prinzipien sind im Delta Master verankert und lassen sich verwenden, um die Datenbasis für die Empfänger aufzubereiten.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Berichtswetter“? Dies ist eine gelungene Idee der Fokussierung auf die wesentlichen Informationen für das Management. Eine Vorschaufunktion über alle Berichte erlaubt es, auf einen Blick die guten von den schlechten Nachrichten zu unterscheiden. Eine definierte Führungskennzahl pro Bericht bestimmt die Wetterlage und damit die grafische Kennzeichnung. So erhält man ein Gesamtbild wie bei einer Wetterkarte. Man sieht sofort, ob es sich um einen sonnigen Tag handelt oder Gewitter droht - welche Berichte sofort angesehen werden sollten und welche Entwicklungen eher unkritisch sind.

Zum Ende des Vortrages gab Herr Lüdeke einen Einblick in die Nutzung von Großmonitoren in Unternehmen. Die große Bildschirmfläche kann zum Posten von Controllingbotschaften für die Mitarbeiter genutzt werden. Bei einem Berliner BBT-Kunden werden vom Controlling für die Mitarbeiter aktuelle Informationen zur Geschäftslage in semi-öffentlichen Bereichen gepostet. Weiterhin können Geschäftsleitstände aufgebaut werden, die in Echtzeit eine Vielzahl von Berichten und Grafiken auf Großmonitoren zur Verfügung stellen, die Papierflut ablösen können und eine andere Basis für Meetings eröffnen.  Die Teilnehmer diskutierten lebhaft über die Anwendungsfälle, welche Voraussetzungen erforderlich sind und welche Vorteile die Nutzung der Geschäftsleitstände bringen kann.

Das Angebot von Bissantz,  innerhalb von wenigen Tagen einen  Auswertungs-Prototyp für ein Unternehmen aufbauen zu können und Grundzüge eines Berichtswesen zur Verfügung zu stellen, wurde kritisch hinterfragt. Hier hat jeder eigene Erfahrungen, gerade die Schaffung einer soliden Datenbasis  sehen viele Controller als große Herausforderung.

Der Abend hat den Teilnehmern viele Anregungen und Ideen für Veränderungen im Reporting gebracht. Da die gastfreundliche BBT leckere Häppchen bereitgestellt hatte,  wurde es noch ein längerer Abend. In kleineren Runden konnten Erfahrungen ausgetauscht und Kontakte gepflegt werden.

27.08.2014 - „knoff-hoff“ PowerPoint

Am 27.08.2014 trafen sich 18 Interessierte bei der Wall AG, um „knoff-hoff“ zu gewinnen: es ging um Präsentieren mit PowerPoint. Herwig Friedag machte anfangs grundsätzliche Aussagen zu Vorträgen, Reden, Präsentationen, bei denen der Redner seine Ausführungen mit PowerPoint unterstützt. Kern seiner Ausführungen: „Nicht was Sie sagen ist relevant, sondern was beim Zuhörer hängen bleibt !“

Anschließend führte Katrin Kirsch-Brunkow interessante Details aus PowerPoint vor, die die Arbeit erleichtern oder zu interessanten Ergebnissen führen. Die Präsentation der beiden endete mit einem – natürlich in PPT eingebundenen - Video über „Simplify, Kompliziertheit vermeiden“ von Rolf Hichert.

07.07.2014 - Europäische Bankenunion

Am 7.Juli 2014 hatten 16 Mitglieder und Gäste des AK Berlin-Brandenburg die Möglichkeit, in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Berlin und Brandenburg über die europäische Bankenunion zu diskutieren. Dr. Albrecht Sommer, Leiter des Stabs des Präsidenten der Hauptverwaltung in Berlin und Brandenburg, erläuterte uns ausgehend von der Finanzkrise die Gründe zur Errichtung der europäischen Bankenunion. Anschließend stellte er uns den einheitlichen Aufsichtsmechanismus für die systemrelevanten Banken und den einheitlichen Abwicklungsmechanismus zur Harmonisierung der nationalen Finanztransaktions-Systeme vor. Auch berichtete er vom Aufbau des europäischen Abwicklungsfonds, der im Jahr 2023 abgeschlossen sein wird.

Zu allen Punkten gab es viele Fragen und Herr Dr. Sommer gestattete uns einen Blick hinter die Kulissen von Bundesbank und EZB. Die recht lebhafte Diskussion in offener Atmosphäre zeigte die Möglichkeiten und Grenzen der europäischen Bankenunion auf. Die Präsentation von Dr. Sommer können Mitglieder des ICV auf der Homepage des AK herunterladen.

 

 

14.03.2013 - „Fragen über Fragen – Was kann Marktforschung leisten“

Am 14.03.2013 veranstaltete der Arbeitskreis Berlin-Brandenburg des ICV einen Themenabend zur Marktforschung. Referenten waren Frau Doris Sieber, Leiterin der Marktforschung von forsa  - Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH und Frau Jutta Krey, Projektleiterin bei forsa.

Die Teilnehmer äußerten zu Beginn ihre Erwartungen zur Marktforschung – von Skepsis bis zu bereitwilliger Unterstützung und Neugierde bei Befragungen reichen die persönlichen Berührungspunkte. Frau Sieber begann ihren Vortrag mit der Einordnung von forsa in das Marktumfeld. Forsa wurde 1984 gegründet und ist trotz starker Globalisierungstendenzen in der Marktforschung eines der wenigen bedeutenden inhabergeführten, mittelständischen  und auftraggeber-unabhängigen Institute in Deutschland.  Die Ergebnisse von forsa haben in der Bevölkerung eine hohe Glaubwürdigkeit und das Institut hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad, der u.a. auf  Wahlforschung für RTL basiert. Das inhaltliche Spektrum von forsa ist sehr breit, Schwerpunkt ist die klassische Marktforschung neben Politik-, Sozial- und Medienforschung. Verschiedenste Fragestellungen wie z. B. zum Bekanntheitsgrad der eigenen Marke, zur Wirkung der Werbekampagne, zu Werbespots, zur Veränderung von Kundenzufriedenheit haben die Auftraggeber von forsa. Dazu werden u.a. das Konsumentenverhalten untersucht, Zielgruppen analysiert, Markenforschung betrieben, Kundenzufriedenheitsanalysen erstellt und Mitarbeiterbefragungen durchgeführt. Die Teilnehmer waren besonders an der operativen Ausführung der Studien interessiert - Wie läuft eine Befragung ab? Was sind die richtigen Fragen? Wer wird befragt? Wie werden die Daten erfasst? Wie schnell liegen Ergebnisse vor? Frau Sieber konnte mit vielen praktischen Beispielen zeigen, wie der Weg von der ersten Fragestellung des Auftraggebers über die Projektbegleitung durch forsa  bis zum Ergebnis ist. Beispielhafte Angebote für eine Business-to-Business-Studie oder die Einschaltung eines Fragenkomplexes in forsa.omniTel, die die Teilnehmer erhielten,  konnten das Verständnis für die Prozesse vertiefen und die aus Controllersicht gestellte Frage nach den Kosten klären.

Besonders angeregt wurden die verschiedenen Erhebungsmethoden diskutiert – persönliche Befragung, telefonische Befragung, Tiefeninterviews und die Möglichkeiten von Online-Befragungen. Wesentlich ist dabei die Erstellung eines geeigneten Fragebogens. Viele sind damit schon mal konfrontiert  worden, auch der Arbeitskreis nutzt Fragen zur Qualitätsanalyse. Frau Sieber gab einen Überblick über die Entwicklung eines Fragebogens und Hinweise, worauf zu achten ist. Hier konnte das Thema nur angeschnitten werden, eine Vertiefung in einer weiteren Veranstaltung mit forsa soll überlegt werden. Durch die spannende Darstellung von Frau Sieber und die persönlichen Erfahrungen einer Teilnehmerin als Interviewerin wurde ein umfassendes Bild gestaltet, wie insbesondere die Wahlforschung abläuft und welcher enorme Aufwand zur Prognose von genauen Wahlergebnissen erforderlich ist.

Durch die offene und angeregte Atmosphäre und die lebendige Gestaltung der Thematik durch Frau Sieber und Frau Krey war es ein sehr gelungener Themenabend,  der einen guten und plastischen Einblick in die Arbeitsweise eines Marktforschungsinstitutes vermittelte und die Möglichkeiten von Marktforschung in den Unternehmen aufzeigte.