Kommunikations-Controlling

Der ICV-Fachkreis Kommunikations-Controlling zu Gast bei EnBW: Auf Einladung von Uwe Fritz, Leiter Kommunikation Unternehmensmarke, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, tagten 22 Fachkreis-Mitglieder im März 2016 in Stuttgart. Thema: Integrated Reporting und Stakeholder Management am Beispiel EnBW.

Mitglieder

  • Controller und Kommunikatoren aus Unternehmen,  Agenturen, Wissenschaft und der Controller-Akademie

Ziele und Handlungsebenen: „Augsburger Programm“ 2015

Der Fachkreis

  • definiert ein Methodenset für Kommunikations-Controlling
  • entwickelt Methoden des Kommunikations-Controllings weiter
  • stellt die Anwendbarkeit / Praxisfähigkeit der Methoden sich
  • macht die Methoden anschlussfähig an alle relevanten Communities - international

Dabei gibt es grundsätzlich zwei Ebenen des Handelns, der Methoden und ihrer Anwendung

  1. Strategische Ebene
  2. Funktionale Ebene der Kommunikationsmaßnahmen und ihrer Steuerung

Verbindende Mitte des Methodensets sind die 2009 vom Fachkreis mitentwickelten und inzwischen auch international als Maßstab anerkannten „Wirkungsstufen“.

Sie finden auf beiden Handlungsebenen eine differenzierte Anwendung:

1. Für den Strategieprozess im Unternehmen (stakeholderorientiert) oder für den Strategieprozess in der Unternehmenskommunikation (Modell „Doppelhelix“ )

2. Als Ordnung und  Systematik für Evaluation, Performance Measurement, Vergleichbarkeit der Maßnahmen und Ziele im Kommunikationsgeschäft (Service)

Prinzip der Zusammenarbeit und „Denkrollen“

  • In den regelmäßigen Arbeitstreffen des Fachkreises versuchen wir, durch Gruppenarbeit beide Ebenen zu bearbeiten. Häufig an einem Thema auf beiden Ebenen, aber auch mit einem Thema je Ebene.
  • Die beiden Handlungsebenen (strategisch und funktional) gelten auch für ein Prozess- und Rollenmodell der Kommunikation (in Augsburg statt „Schalenmodell“). Sie sind diskussionsleitend und stehen im Fokus der Gruppen- und Reflektionsarbeiten:

1. Strategisch: Funktionsübergreifende Mitwirkungsrolle (selten auch Leitungsrolle) der Unternehmenskommunikation/des Kommunikationsmanagers in Kernprozessen, Managementprozessen und Unterstützungsprozessen des Unternehmens  (funktionsübergreifende Unternehmensprozesse - Markenführung, Stakeholdermanagement)

2. Funktional: Funktionale „Serviceprozesse“ im Kommunikationsgeschäft mit alleiniger Verantwortung der Unternehmenskommunikation sowie funktionale Arbeitsprozesse und Kommunikationserfolge für einzelne Kommunikationsdisziplinen (Online, interne Kommunikation, Social Media), Kommunikationskampagnen oder –maßnahmen.

Meilensteine des Fachkreises Kommunikations-Controlling seit seiner Gründung 2006

Dabei sind insbesondere hervorzuheben:

Anschlussfähigkeit suchen wir auf den Ebenen 

  1. strategisch zum Integrated Reporting (externe Berichterstattung, Controller, Wirtschaftsprüfer, Investor Relations)
  2. funktional: Integration der Kennzahlen für Kommunikationsdisziplinen jenseits der Unternehmenskommunikation im engeren Sinne (z.B. Marketing, Social Media, Finanzkommunikation) bzw. aus anderen Ländern (z.B. AMEC, IPR); wir wollen internationale Vergleichbarkeit der Indikatoren von wesentlichen, aktuell in Unternehmen eingesetzten Kommunikationskanälen und Kommunikationsdisziplinen herstellen

Zusammenkünfte

      • Drei Treffen im Jahr jeweils eineinhalb Tage (Donnerstag abend/ Freitag) in einem Unternehmen in Deutschland, Österreich oder Schweiz: Fachvorträge, Weiterentwicklung Grundmodell, Erfahrungsaustausch. Nächstes Treffen: siehe Termine.
      • Arbeitsgruppen erarbeiten dazu zwischen den Treffen Ergebnisse

Kooperationen

Mitglieder

Arbeitskreisleiter

Dr. Reimer Stobbe
rstobbe{bei}munichre.com